SonaQiu – Wie alles begann
Am Anfang war ein Gong. Und kein kleiner
Kein kleiner, dekorativer. Sondern ein großer, ehrwürdiger Grotta Sonora – fast mehr Kunstwerk als Instrument. Jahrelang war er ein leiser Wunsch, ein innerer Ruf. Und dann – plötzlich passte alles. Der Moment, das Gefühl, der Mut. Wir haben ihn nicht gesucht, aber er hat uns gefunden. Und mit ihm begann alles. Eine Investition, die nicht gering war und ehrlich gesagt: damals waren wir noch weit entfernt von dem, was heute SonaQiu ist. Zumindest in unserem Bewusstsein. Was wir spürten, war: Da zieht uns etwas. Da will etwas entstehen. Aber wohin die Reise gehen würde – das wussten wir nicht. Noch nicht.
Plötzlich war alles klar – für einen Augenblick
Ein besonderes Ereignis – eine gute Nachricht – hatte uns plötzlich in die richtige Richtung gelenkt. Oder besser gesagt: vor allem Thomas. Auf der Gartenmesse stand er wieder einmal vor dem Gong – seinem Gong – umgeben von Stimmen, Staunen, Menschen. Und doch war es plötzlich still in ihm. Die Töne, die Schwingungen, die sich ausbreitende Atmosphäre – sie berührten ihn wie beim allerersten Mal. Tief. Direkt. Wahr.
In diesem Moment schien alles klar: Das war der Weg. Das war der Anfang. Die Nachricht, die diesen Funken ausgelöst hatte, stellte sich später als nur kurzfristig gut heraus – aber das Gefühl in diesem Moment war echt. Kraftvoll. Richtig. Unvergesslich. Und vielleicht war genau dieses Gefühl der wahre Startpunkt. Jetzt ist die Zeit gekommen – angereift, angefüllt, bereit.
Zwischen Rauch und Resonanz
Ohne viel Zögern sind wir gleich tief eingestiegen: eine GongPuja. Eine ganze Nacht in Klang und Schwingung. Kein sanftes Antesten – ein Sprung ins Unbekannte. Es war intensiv. Bewegend. Kraftvoll. Aber irgendetwas fehlte. Wir wussten noch nicht was.
Es folgten viele weitere Gongbäder, viele Pujas. Einige waren gut. Einige außergewöhnlich. Andere – naja. Doch was blieb, war klar: Die Gongs hatten uns erwischt. Und sie ließen uns nicht mehr los.
BBQ begleitet uns seit Jahrzehnten – nicht als Zeitvertreib, sondern als Lebensart.
Parallel dazu – eigentlich schon viel länger – gab es Feuer. BBQ. Genuss. Für Thomas war Grillen nie nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft mit Geschichte, mit Glut und Tiefe. Für Dagmar waren es die Kräuter, die Aromen, die Hingabe ans Essen. Zusammen haben wir unzählige Stunden experimentiert, gekocht, geräuchert, gefeiert. Geschmack ist nicht nur ein Sinn – es ist eine Sprache.
Ein achtsames Essen im Garten mit Freunden - SonaQiu fand uns
Das Feuer knisterte leise, als wäre es selbst Teil des Gesprächs. Der Duft von ursprünglichem Essen – Rauch, Röstaromen, frische Kräuter – hing in der warmen Abendluft. Es war einer dieser seltenen Abende, an denen alles passte: das Licht, die Menschen, die Ruhe zwischen den Worten.
Und dann – fast beiläufig, aber mit diesem besonderen Ton in der Stimme – sagte Dagmar: „Früher hat man das Essen mit einem Gong gestartet – und heute? Alle reden von Weinbegleitung. Warum nicht einmal eine Klangbegleitung?“
Ein Satz, scheinbar beiläufig ausgesprochen – und doch einer, der blieb. Einer, der in uns etwas zum Klingen brachte, noch bevor ein Gong ertönte. Ein Moment wie ein Funke – die Verbindung war da. Nicht gesucht, nicht geplant – aber tief gespürt. Es war damals nur ein Satz. Aber einer, der nachhallte. Weil er von etwas Größerem sprach: Von Genuss, Hören und Spüren mit Achtsamkeit. Vom Feuer als Ursprung – und von uralter Klangkunst als Vermittlerin innerer Ruhe. Ein einfacher Gedanke, der alles verband. Und vielleicht war genau das der Moment, in dem SonaQiu begann – nicht als Konzept, sondern als Gefühl.
Vielleicht war es der Wind, der gerade durch unser kleines Klangspiel strich. Vielleicht war es der Duft in der Luft, die Wärme der Flammen oder einfach die Stille, die sprach. SonaQiu war da – plötzlich, leise, aber unüberhörbar.
Klang und Geschmack. Schwingung und Feuer.
Wir begannen, Klangschalen hinzuzunehmen. Nicht nur zum Hören, sondern zum Spüren – Vibration direkt am Körper, eingebettet in den tiefen, mystischen Tönen der Gongs rundherum.
Heute ist unser Team gewachsen
Nicht aus Menschen, sondern aus Persönlichkeiten aus Bronze, Messing und Herz. Jeder Gong bringt seine eigene Stimme mit, seine Energie, sein Temperament. Manche sind sanft, manche fordernd, manche überraschend zärtlich. Gemeinsam mit den Klangschalen bilden sie ein Ensemble – ein fühlbares Orchester der Schwingung.
Unsere Griller? Ebenfalls ein Team. Unterschiedlich in Stil und Technik, aber vereint in einer Mission: Geschmack schenken. Wärme spenden. Verbindungen schaffen. Und so wurde aus zwei scheinbar getrennten Welten eine ganz neue: SonaQiu.
SonaQiu – Klang. Feuer. Leben.
Eine Einladung, gemeinsam zu schwingen – mit allem, was dazugehört: Gongs. Geschmack. Gespräche. Glut.


